Besuch der Haut-Koenigsbourg: Der umfassende Reiseführer 2026
Auf einer Höhe von 757 Metern thront die Burg Haut-Koenigsbourg stolz über der elsässischen Ebene. Bei klarem Wetter reicht der Blick von hier bis in den Schwarzwald, die Vogesen und manchmal sogar bis in die Alpen. Diese mittelalterliche Festung, die von Kaiser Wilhelm II. wieder aufgebaut wurde, ist bis heute die meistbesuchte Sehenswürdigkeit der Region. Kurz gesagt: Wenn Sie einen Aufenthalt im Elsass planen, dürfen Sie sich diese Sehenswürdigkeit auf keinen Fall entgehen lassen.
Zudem liegt das Schloss an der Schnittstelle der wichtigsten Reiseziele im Elsass. Von Straßburg aus sind es nur knapp 55 Minuten Fahrt. Colmar liegt 25 Minuten südlich und Sélestat 20 Minuten den Hügel hinunter. Aus diesem Grund haben wir diesen praktischen Reiseführer zusammengestellt: Preise für 2026, Öffnungszeiten, Anfahrt, Geschichte, kuriose Anekdoten und Unterkünfte in der Nähe. Entdecken Sie auch unsere Unterkünfte im Elsass, um Ihren Kurzurlaub am Fuße der Festung zu verlängern.
Warum sollte man die Haut-Koenigsbourg besuchen?
Die Haut-Koenigsbourg zieht jedes Jahr mehr als 500.000 Besucher an, und dieser Erfolg ist kein Zufall. Denn die Burg vereint eine Reihe von Vorzügen, die selten an einem einzigen Ort zu finden sind. Ihre Geschichte erstreckt sich über neun Jahrhunderte europäischer Geschichte. Darüber hinaus bietet ihre spektakuläre Restaurierung aus dem frühen20. Jahrhundert einen einzigartigen, fast lebendigen Einblick in das mittelalterliche Leben.
Eine vollständig restaurierte mittelalterliche Festung
Im Gegensatz zu den meisten Schlössern im Elsass ist die Haut-Koenigsbourg nicht nur eine Ruine zum Betrachten. Hier erwarten Sie möblierte Räume, wieder befeuerte Kamine und authentische Waffensammlungen. Außerdem versetzen Sie der Bergfried, der Festsaal und die Waffenhalle direkt in die Atmosphäre des15. Jahrhunderts. Um ehrlich zu sein, ist es ein bisschen so, als würde man eine elsässische Version von Hogwarts besuchen.
Ein außergewöhnlicher Ausblick auf die elsässische Ebene
Von den Stadtmauern aus erstreckt sich der Blick über die gesamte elsässische Ebene. Doch erst bei klarem Wetter wird das Schauspiel zu einem magischen Erlebnis. Zunächst zeichnen sich im Osten die Gipfel des deutschen Schwarzwaldes ab. Dann entfalten sich im Westen die bewaldeten Kämme der Vogesen. Und bei außergewöhnlich gutem Wetter tauchen am südlichen Horizont sogar die Alpen auf. Sie werden den Aufstieg also ganz sicher nicht bereuen.
Ein leicht zu erreichender Ausflugsziel aus dem gesamten Elsass
Im Gegensatz zu vielen anderen Schlössern in den Vogesen ist die Haut-Koenigsbourg ohne übermäßige Anstrengung zu erreichen. Zwar muss man vom Parkplatz aus ein Stück zu Fuß hinaufsteigen, doch die Straße führt fast bis zum Gipfel. Außerdem verkehrt in der Saison ein Shuttlebus vom Bahnhof Sélestat zum Schloss. So gelangen Sie auch ohne Auto problemlos dorthin. Die neuesten Informationen finden Sie auf der offiziellen Website des Schlosses.
Wusstest du das? 7 kuriose Anekdoten über das Schloss
Bevor wir zum Kern der Sache kommen, hier ein paar historische Kleinode, die Ihren Besuch deutlich bereichern werden. Denn hinter den dicken Mauern verbergen sich Geschichten, die mal überraschend, mal bewegend sind. Außerdem machen diese fundierten Anekdoten Sie zum Star der Familienführung.
🎭 Sieben wahre Geschichten, die oft vergessen werden
1633 52 Tage Belagerung vor dem Fall. Während des Dreißigjährigen Krieges belagerten schwedische Truppen die Festung 52 Tage lang. Nach diesem erbitterten Widerstand wurde die Burg schließlich eingenommen, niedergebrannt und geplündert. Danach lag sie mehr als zweieinhalb Jahrhunderte lang in Trümmern.
1865 erwarb Sélestat die Ruinen für eine Handvoll Francs. Die Stadt Sélestat kaufte das Gelände bereits 1865, noch vor der deutschen Annexion. Allerdings fehlten ihr die Mittel für eine Restaurierung. Tatsächlich war es dieser glückliche Kauf, der dreißig Jahre später alles rettete.
1903 Ein privater Bahnhof, der für den Kaiser erbaut wurde. Wilhelm II. kam jedes Jahr, um sich den Baufortschritt anzusehen. Deshalb wurde ihm 1903 ein kleiner Bahnhof errichtet, der dem Heiligen Hippolyt gewidmet war. So stieg der Kaiser mit großem Pomp und seinem Gefolge aus und fuhr dann mit der Kutsche zum Schloss hinauf.
1908 Eine Einweihung bei strömendem Regen. Am 13. Mai 1908 zogen 500 Menschen in Renaissance-Kostümen zur offiziellen Einweihung durch die Straßen. Leider spielte das elsässische Wetter nicht mit. Tatsächlich fand die gesamte Zeremonie bei strömendem Regen statt, und die Kostüme waren völlig durchnässt.
1918 „Ich habe es nicht gewollt“ – die rätselhaften Worte des Kaisers. Bei seinem letzten Besuch im April 1918 ließ Wilhelm II. eine Inschrift über dem Kamin im Rittersaal anbringen: „Ich habe es nicht gewollt“. Dieser Satz wird übrigens oft als verspätetes Geständnis zum Ersten Weltkrieg interpretiert.
1937 drehte Jean Renoir dort „Die große Illusion“. Das Schloss diente in diesem Meisterwerk des französischen Kinos als Kulisse für die fiktive Festung „Wintersborn“. So schritten Jean Gabin und Pierre Fresnay im Winter 1936/37 vor der Kamera von Jean Renoir über die Festungsmauern. Der Film zählt heute zu den größten, die je gedreht wurden.
2026 Ein verlorener Zwilling in Malaysia. Eine originalgetreue Nachbildung des Schlosses befindet sich in den Berjaya Hills, 60 km von Kuala Lumpur entfernt. Überraschend, nicht wahr? Tatsächlich zieht diese architektonische Sehenswürdigkeit jedes Jahr Touristen aus aller Welt an, vom anderen Ende der Welt.
Die Geschichte des Schlosses: 900 Jahre voller Abenteuer
Die Haut-Koenigsbourg blickt auf eine besonders bewegte Geschichte zurück. Tatsächlich gibt es nur wenige Burgen, die so viele Prüfungen, Phasen der Vergessenheit und Wiederauferstehungen durchlebt haben. Vom mittelalterlichen Bau bis zur kaiserlichen Restaurierung hat jede Epoche hier ihre Spuren hinterlassen.
Die mittelalterlichen Ursprünge (12. Jahrhundert)
Bereits 774 wird der Ort in einer Urkunde Karls des Großen unter dem Namen „Stofenberk“ erwähnt. Im Jahr 1147 ließ die Staufer-Dynastie dort jedoch eine echte Festung errichten. So kontrollierte die Burg schon bald die Wein-, Getreide- und Geldwege. Darüber hinaus machte die kaiserliche Familie sie zu einer wichtigen strategischen Bastion in der Rheinebene.
Ein ganzes Heft voller Adliger
Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Burg häufig den Besitzer. So waren nacheinander die Herren von Thierstein und später die Habsburger ihre Herren. Im15. Jahrhundert wurde sie sogar vorübergehend von räuberischen Rittern besetzt. Dennoch blieb die Festung ein unverzichtbarer Knotenpunkt der Region.
Zerstörung und Vergessen (17. Jahrhundert)
Der Dreißigjährige Krieg verwüstete das Elsass zwischen 1618 und 1648. So belagerten schwedische Truppen im Jahr 1633 die Burg. Zunächst leistete die Garnison tapferen Widerstand. Doch nach 52 Tagen der Kämpfe fiel die Festung. Schließlich wurde sie mehrere Tage lang von einem Feuer zerstört, und nichts konnte gerettet werden.
Zwei Jahrhunderte der Vernachlässigung
250 Jahre lang blieben die Ruinen der Natur überlassen. Die Vegetation wuchs an den Mauern empor. Zudem nutzten die Bewohner der umliegenden Dörfer die Steine für ihre eigenen Bauvorhaben. Kurz gesagt, schien das Schloss dazu bestimmt, spurlos zu verschwinden. Glücklicherweise erwarb die Stadt Sélestat die Ruinen im Jahr 1865 – ein Schritt, der sich als entscheidend erweisen sollte.
Die kaiserliche Renaissance (1899–1908)
Im Jahr 1899 gehörte das Elsass bereits seit fast dreißig Jahren zum Deutschen Reich. Daher übergab die Stadt Sélestat die Ruinen an Kaiser Wilhelm II. Der Kaiser beschloss umgehend eine vollständige Restaurierung. Zudem beauftragte er den Berliner Architekten Bodo Ebhardt, einen anerkannten Spezialisten für mittelalterliche Festungen, mit der Leitung der Bauarbeiten.
Sieben Jahre eines gigantischen Bauvorhabens
Die Arbeiten dauerten sieben intensive Jahre, von 1901 bis 1908. Zudem stützte sich Ebhardt bei jedem Detail auf sehr gründliche archäologische Forschungen. Außerdem entwickelte er ein cleveres System: Jeder ausgetauschte Steinblock erhielt eine charakteristische Markierung. So lässt sich auch heute noch auf einen Blick zwischen Alt und Neu unterscheiden. Tatsächlich war diese architektonische Transparenz für die damalige Zeit äußerst selten.
Die Rückkehr nach Frankreich
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Elsass durch den Vertrag von Versailles an Frankreich zurückgegeben. Infolgedessen ging das Schloss 1919 in den Besitz des französischen Staates über. Seit 2007 wird es vom Departement Bas-Rhin verwaltet, heute von der Collectivité européenne d’Alsace. Es steht seit 1862 unter Denkmalschutz.
Was gibt es im Schloss zu sehen und zu unternehmen?
Ein Besuch der Haut-Koenigsbourg bietet ein umfassendes mittelalterliches Erlebnis. Der Rundgang führt durch möblierte Säle, über Festungsmauern und durch nachgebildete Gärten. Für einen ausführlichen Rundgang sollten Sie zwischen 1,5 und 2 Stunden einplanen. Geschichtsinteressierte können hier jedoch problemlos einen halben Tag verbringen.
Die Große Bastion und der Wehrgang
Die Große Bastion empfängt die Besucher bereits am Eingang. Dieses mächtige Verteidigungsbauwerk beeindruckt durch seine Wucht und seine Architektur. Anschließend bietet der Wehrgang einen Rundgang mit herrlichem Ausblick entlang der Stadtmauern. Zudem sind die Ausblicke auf die Ebene absolut atemberaubend. Ehrlich gesagt ist dies bereits eine erste Belohnung, noch bevor man die Säle betritt.
Der Kerker und die möblierten Räume
Der Bergfried ist das pulsierende Herz der Festung. Hier befindet sich insbesondere der Kaisersaal, der mit Wandmalereien reich verziert ist, die während der Restaurierung entstanden sind. Außerdem lässt der Festsaal die Atmosphäre mittelalterlicher Bankette originalgetreu wiederaufleben. Schließlich faszinieren die Sammlungen von Waffen, Rüstungen und Armbrüsten Groß und Klein. Tatsächlich lieben es Kinder, die verschiedenen Exponate zu identifizieren.
Die authentischen Möbel
Im Gegensatz zu vielen anderen Schlossmuseen zeigt das Haut-Koenigsbourg originale Einrichtungsgegenstände, die tatsächlich in den Räumen aufgestellt sind. So finden Himmelbetten, geschnitzte Truhen, Wandteppiche und Zinnbesteck ihren Platz in ihrem ursprünglichen Umfeld. Diese immersive Ausstellungsgestaltung verändert das Besuchererlebnis grundlegend.
Gärten und Außenanlagen
Der mittelalterliche Garten bildet die damaligen Bepflanzungen sorgfältig nach. Hier entdeckt man Kräuter und Heilpflanzen, die im Mittelalter angebaut wurden. Zudem ist es ein ruhiger Ort, ideal für eine Pause abseits des Besucherstroms. Darüber hinaus bieten die verschiedenen Bastionen jeweils einen eigenen Ausblick: Von Norden blickt man auf Sélestat, während sich von Süden aus der Blick auf die Vogesen eröffnet.
Veranstaltungen und Unterhaltungsangebote
Das Schloss bietet das ganze Jahr über regelmäßig mittelalterliche Veranstaltungen an. Insbesondere finden im Sommer Ritterturniere statt. Darüber hinaus versetzen historische Nachstellungen die Besucher in die Atmosphäre des15. Jahrhunderts. Im Dezember schmückt sich die Festung weihnachtlich, und die winterliche Stimmung wird märchenhaft.
Außerdem bietet die nahegelegene Adlervoliere in Kintzheim Vorführungen mit Greifvögeln im Flug. Und schließlich rundet der benachbarte Affenberg einen Familienausflug perfekt ab.
Praktische Informationen: Preise, Öffnungszeiten, Anfahrt
Hier finden Sie alle nützlichen Informationen, damit Sie Ihren Besuch entspannt planen können. Denn mit ein wenig Vorausplanung lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden. Außerdem empfehlen wir Ihnen dringend, früh am Morgen anzureisen, um das Schloss ohne Menschenmassen genießen zu können.
Öffnungszeiten 2026
Die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit, da sich das Schloss an die Lichtverhältnisse anpasst. Hier finden Sie die vollständigen Angaben für die einzelnen Zeiträume. Der letzte Einlass erfolgt jedoch immer 1 Stunde vor Schließung.
| Zeitraum | Dienstag bis Sonntag | Montag |
|---|---|---|
| Januar – März | 9:30 Uhr – 17:00 Uhr | 10:30 Uhr – 17:00 Uhr |
| April – Juni | 9:30 Uhr – 18:00 Uhr | 10:30 Uhr – 18:00 Uhr |
| Juli – August | 9:00 – 19:00 Uhr | 10:30 Uhr – 19:00 Uhr |
| September – Oktober | 9:30 Uhr – 18:00 Uhr | 10:30 Uhr – 18:00 Uhr |
| November – Dezember | 9:30 Uhr – 17:00 Uhr | 10:30 Uhr – 17:00 Uhr |
Ruhetage
Das Schloss ist jedes Jahr am 1. Januar sowie am 25. und 26. Dezember geschlossen. Darüber hinaus kann es an bestimmten Tagen zu zusätzlichen Schließungen aufgrund von Wartungsarbeiten kommen. Überprüfen Sie daher vor Ihrem Besuch stets den offiziellen Kalender.
Preise 2026
Die Preise sind angesichts der Qualität der Führung angemessen. Zudem gibt es mehrere kostenlose Eintrittsmöglichkeiten, sodass man den Ort auch ohne Kosten besuchen kann. Hier ist die vollständige Preisliste für das Jahr 2026.
| Kategorie | Preis |
|---|---|
| Vollpreis für Erwachsene | 12 € |
| Jugendliche von 6 bis 17 Jahren | 8 € |
| Unter 6 Jahren | Kostenlos |
| Audioguide (optional) | + 4 € |
| Erster Sonntag im Monat (Nov. bis März) | Kostenlos für alle |
| Europäische Tage des offenen Denkmals | Kostenlos für alle |
Online-Ticketverkauf empfohlen
In der Hochsaison kann das Schloss bereits mehrere Stunden vor Ihrer Ankunft ausgebucht sein. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, Ihren Zeitfenster online zu reservieren. Über den offiziellen Ticketverkauf können Sie zudem Ihre genaue Ankunftszeit auswählen und Warteschlangen vermeiden.
Wie gelangt man zum Schloss?
Das Schloss befindet sich in der Gemeinde Orschwiller, zwischen Sélestat und Saint-Hippolyte. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dorthin zu gelangen. So kann jeder das für ihn passende Verkehrsmittel wählen.
Mit dem Auto
Oben gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz, der vom Schloss verwaltet wird. Von dort aus sind es noch 15 Minuten zu Fuß bis zum Eingang. Von Straßburg aus dauert die Fahrt über die A35 und die Ausfahrt Sélestat etwa 55 Minuten. Von Colmar aus sind es über die D83 nur 25 Minuten. Das Navigationsgerät führt Sie übrigens problemlos bis zur letzten Kurve.
Mit dem Shuttlebus ab Sélestat
Ein saisonaler Shuttlebus verbindet den SNCF-Bahnhof von Sélestat mit dem Schloss und hält an mehreren Zwischenstationen. Dieser Service verkehrt von April bis November an Wochenenden und Feiertagen. Damit ist er die ideale Lösung, wenn Sie ohne Auto unterwegs sind. Die aktuellen Fahrpläne finden Sie bei Sélestat Tourisme.
Zu Fuß von der Ebene aus
Von der Ebene aus führen mehrere Wanderwege zur Burg. Insbesondere der Fernwanderweg GR5 verläuft in unmittelbarer Nähe. Außerdem bietet der Weg von Saint-Hippolyte einen sanften Aufstieg durch den Vogesenwald. Geübte Wanderer sollten jedoch mit einer Wanderzeit von etwa zwei Stunden rechnen.
Was kann man in der Umgebung von Haut-Koenigsbourg unternehmen?
Die unmittelbare Umgebung des Schlosses steckt voller Schätze. Tatsächlich vereint die Region Kultur, Natur und Gastronomie auf kleinstem Raum. Hier sind die Highlights, die Sie unbedingt mit Ihrem Besuch verbinden sollten.
Sélestat, die Kulturstadt am Fuße des Schlosses
Sélestat liegt nur 20 Minuten von Haut-Koenigsbourg entfernt. Diese mittelalterliche Stadt beherbergt unter anderem einen UNESCO-geschützten Schatz. In ihrer humanistischen Bibliothek werden nämlich Werke aus dem15. Jahrhundert von unschätzbarem Wert aufbewahrt.
Darüber hinaus besticht die Altstadt durch ihre urigen Gassen. Zudem zeugen die romanischen und gotischen Kirchen vom einstigen Reichtum der Stadt. In Sélestat wurde zudem bereits 1521 der weltweit erste geschmückte Weihnachtsbaum dokumentiert. Entdecken Sie „Le Céleste“ in Sélestat, unser romantisches Studio nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt.
Affenberg und Adlergehege
In Kintzheim runden zwei Tierparks den Besuch des Schlosses perfekt ab. Zum einen beherbergt die „Montagne des Singes“ über 200 Berberaffen in Halbfreiheit. So spazieren die Besucher mitten durch den Wald, umgeben von Affen, und füttern diese mit naturbelassenem Popcorn. Dieses Erlebnis begeistert Groß und Klein gleichermaßen.
Außerdem bietet die „Volerie des Aigles“ Greifvogelvorführungen in den Ruinen der Burg Kintzheim an. Dabei fliegen Adler, Falken und Geier nur wenige Meter über den Köpfen der Zuschauer hinweg. Kurz gesagt: ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie.
Weinstraße: Ribeauvillé, Riquewihr, Bergheim
Die Haut-Koenigsbourg thront über der Elsässer Weinstraße. So sind die Weindörfer nur wenige Minuten entfernt. Zunächst besticht Ribeauvillé durch seine drei Burgruinen und seine Verkostungskeller. Dann gilt Riquewihr als die absolute Perle des elsässischen Weinbaugebiets. Bergheim zeichnet sich zudem durch seine intakten mittelalterlichen Stadtmauern aus.
Jedes Dorf hat jedoch seinen ganz eigenen Charakter. Außerdem sorgen Verkostungen von Riesling und Gewürztraminer für angenehme Abwechslung auf dem Spaziergang. Übrigens heißen viele Winzer Besucher auf einfache Anfrage zu einer Kellereibesichtigung willkommen.
Cigoland und NaturOparC
Familien werden diese beiden Themenparks in der Nähe des Schlosses zu schätzen wissen. Insbesondere Cigoland in Kintzheim verbindet Fahrgeschäfte mit einem Storchenreservat. Der NaturOparC in Hunawihr widmet sich hingegen dem Schutz einheimischer Tierarten wie dem Otter und dem Elsässer Hamster. Schauen Sie sich unseren Reiseführer „Elsass mit der Familie “ an, um weitere Ausflugsideen zu erhalten, sowie unsere Ferienunterkünfte im Departement Bas-Rhin.
Wo kann man in der Nähe von Haut-Koenigsbourg übernachten?
Unsere Unterkünfte in der Nähe des Schlosses können alle direkt gebucht werden. So profitieren Sie von provisionsfreien Preisen und hotelähnlichem Service. Außerdem wird die Bettwäsche gestellt und die Kurtaxe ist im Preis inbegriffen. Alle unsere Unterkünfte im Elsass anzeigen.

Elegantes Studio im Herzen von Sélestat mit einem 220 cm breiten Rundbett, das eine einzigartige Atmosphäre schafft. Dank der zentralen Lage lassen sich Besichtigungen des Schlosses und Erkundungstouren durch die Humanistische Bibliothek problemlos miteinander verbinden.

Geräumiges Haus mit eigenem Garten, ideal für Familien oder Freundesgruppen. Dank seiner Lage zwischen Straßburg und Colmar sind die Burg Haut-Koenigsbourg und die Weinstraße leicht zu erreichen.

Gemütliche Ferienwohnung im Herzen von Barr, einer charmanten Weinstadt. Die Unterkunft liegt zudem 35 Minuten von der Haut-Koenigsbourg entfernt und am Ausgangspunkt der Elsässer Weinstraße.
Wann sollte man die Haut-Koenigsbourg besuchen?
Das Schloss kann fast das ganze Jahr über besichtigt werden. Allerdings bietet jede Jahreszeit ein völlig anderes Erlebnis. Hier finden Sie unsere Tipps, wie Sie den für Sie idealen Zeitpunkt auswählen können.
März bis Mai – Milde Temperaturen, mäßiger Andrang. Außerdem sind die Waldwege voller Blumen. Ideal, um einen Schlossbesuch mit einer Wanderung in den Vogesen zu verbinden.
Juni bis August – Lange Tage und Mittelalterfeste. Kommen Sie jedoch früh am Morgen, um den Sommerandrang zu vermeiden. Die Burg wird durch Veranstaltungen unter freiem Himmel belebt.
Sept. bis Nov. – Goldfarbene Weinberge an der Weinstraße. Außerdem bringt das flache Licht die Stadtmauern besonders gut zur Geltung. Die ideale Jahreszeit.
Dez. bis Feb. – In der Vorweihnachtszeit kann es schneien, märchenhafte Atmosphäre. Außerdem sind die Weihnachtsmärkte ganz in der Nähe. Sehr wenig Andrang.
10 praktische Tipps für einen gelungenen Besuch
Ein paar nützliche Tipps, damit Sie Ihren Besuch in vollen Zügen genießen können. Denn wer das Schloss schon öfter besucht hat, kennt die kleinen Tricks, die den Unterschied ausmachen. Hier sind unsere Empfehlungen, die wir selbst vor Ort getestet haben.
Bevor Sie ankommen
- Buchen Sie online. In der Hochsaison sind die Zeitfenster schnell ausgebucht. Außerdem vermeiden Sie durch den offiziellen Ticketverkauf das Anstehen am Eingang.
- Schauen Sie sich die Wettervorhersage an. Bei klarem Wetter ist die Aussicht doppelt so schön. Aber auch bei Nebel ist der Rundgang durch die Säle ein großartiges Erlebnis.
- Ziehen Sie festes Schuhwerk an. Die mittelalterlichen Böden sind teilweise uneben, und der Aufstieg vom Parkplatz erfolgt über einen Schotterweg.
- Planen Sie mindestens zwei Stunden vor Ort ein. So haben Sie genug Zeit, sich alles anzusehen, ohne zwischen den Räumen hin und her hetzen zu müssen.
- Bringen Sie Wasser mit. Im Sommer macht der letzte Anstieg durstig. Außerdem gibt es am Eingang eine Cafeteria.
Während und nach dem Besuch
- Beginnen Sie mit den Stadtmauern. Am Nachmittag können Sie dann die Innenräume genießen, während draußen das Licht schwächer wird.
- Haltet Ausschau nach den Markierungen von Ebhardt. Das ist übrigens ein tolles Spiel für Kinder: die restaurierten Steine zu entdecken.
- Holen Sie sich den Audioguide. Für ein paar Euro mehr bietet er Ihnen einen echten historischen Mehrwert.
- Kombinieren Sie dies mit der Adlerflugshow. Die beiden Orte liegen nämlich nur 10 Minuten voneinander entfernt.
- Essen Sie in Sélestat oder Ribeauvillé zu Mittag. In den Winstuben werden dort echte traditionelle elsässische Gerichte serviert.
Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Besuch der Haut-Koenigsbourg. Denn genau diese Fragen stellen uns Besucher regelmäßig vor ihrem Besuch.
Planen Sie für eine vollständige Besichtigung des Schlosses etwa 1,5 bis 2 Stunden ein. Der Rundgang führt durch die möblierten Säle, den Bergfried, den Wehrgang und die Gärten. Nehmen Sie sich jedoch etwas mehr Zeit, um den Ausblick von den Stadtmauern aus zu genießen, besonders bei klarem Wetter.
Der reguläre Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 12 €. Jugendliche von 6 bis 17 Jahren zahlen 8 €, und für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei. Außerdem ist der Eintritt ins Schloss an jedem ersten Sonntag im Monat von November bis März sowie während der Europäischen Tage des Kulturerbes kostenlos.
Auf jeden Fall. Kinder lieben es nämlich, die Stadtmauern, Türme und Rüstungssammlungen zu erkunden. Außerdem gibt es entlang des Rundgangs interaktive Stationen. Darüber hinaus runden der Affenberg und die Adlervoliere in der Nähe einen Familienausflug perfekt ab. Siehe unseren Reiseführer „Das Elsass mit der Familie“.
Ja, auf dem Gipfel des Berges gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz. Zwischen dem Parkplatz und dem Eingang zum Schloss sind es etwa 15 Minuten zu Fuß. In der Hochsaison kann der Parkplatz jedoch schon zur Mittagszeit voll sein. Kommen Sie vor 10 Uhr, um problemlos einen Platz zu finden.
Ja. Von April bis November verkehrt ein saisonaler Shuttlebus zwischen dem SNCF-Bahnhof in Sélestat und dem Schloss. Außerdem fährt er an Wochenenden und Feiertagen. Genaue Fahrpläne und Preise finden Sie bei Sélestat Tourisme.
Ja, die Burg Haut-Koenigsbourg ist das ganze Jahr über geöffnet. Allerdings ist sie am 1. Januar sowie am 25. und 26. Dezember geschlossen. Außerdem variieren die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit. Die aktuellsten Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.
Der Zugang ist teilweise möglich. Der Weg vom Parkplatz zum Eingang ist steil und steinig. Außerdem gibt es im Inneren zahlreiche Treppen. Einige Räume und der untere Innenhof sind jedoch weiterhin zugänglich. Bitte kontaktieren Sie das Schloss im Voraus, um Ihren Besuch unter den bestmöglichen Bedingungen zu organisieren.
In der Altstadt von Sélestat finden Sie ausgezeichnete elsässische Winstuben. Außerdem bietet das nur 10 Minuten entfernte Ribeauvillé eine große Auswahl an traditionellen Restaurants. Dort können Sie Sauerkraut, Flammekueche und Weine aus den lokalen Weinbergen genießen. Darüber hinaus gibt es direkt am Eingang des Schlosses eine Cafeteria für eine kurze Pause.
Auf jeden Fall, das ist sogar eine der beliebtesten Kombinationen im Elsass. So ist ein Vormittag auf dem Schloss, gefolgt von einem Nachmittag in Ribeauvillé, Riquewihr oder Bergheim, eine wunderbare Idee. Außerdem sind die Entfernungen zwischen dem Schloss und diesen Dörfern sehr kurz (weniger als 20 Minuten).
Die Haut-Koenigsbourg ist weit mehr als nur eine Burg. Sie ist vielmehr eine Reise durch neun Jahrhunderte elsässischer Geschichte. Von ihren Festungsmauern aus bietet sich ein grandioser Ausblick. Die Rheinebene, der Schwarzwald und die goldenen Weinberge bilden ein absolut unvergessliches Bild. Kurz gesagt: Ein Besuch, der einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Um dieses Erlebnis in vollen Zügen genießen zu können, übernachten Sie doch in einer unserer Unterkünfte in der Nähe des Schlosses. So können Sie den Zauber des Wochenendes verlängern, ohne lange Anfahrtswege in Kauf nehmen zu müssen. Außerdem bietet Ihnen die direkte Buchung über Nexvisit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: provisionsfrei, inklusive Bettwäsche und ohne Kurtaxe.
