Die Maginot-Linie im Elsass: Besichtigung des Forts von Schœnenbourg von Haguenau aus

Im Nordelsass, nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, liegt das Fort von Schœnenbourg. Es ist eine der eindrucksvollsten Gedenkstätten Frankreichs. Dieses bedeutende Bauwerk der Maginot-Linie wurde in den 1930er Jahren errichtet. Sein unterirdisches Netz zeugt von der militärischen Ingenieurskunst jener Zeit und vom Widerstand der französischen Soldaten im Juni 1940. Sie sind in Haguenau zu Gast oder planen ein Wochenende im Bas-Rhin? Dann ist ein Besuch hier ein Muss. Hier finden Sie alles, was Sie zur Vorbereitung wissen müssen, sowie eine Auswahl an hochwertigen Unterkünften in der Nähe. Um Ihren Ausflug zu bereichern, werfen Sie einen Blick in unseren Reiseführer „Was kann man im Elsass unternehmen?“, der diesen Gedenkbesuch gut ergänzt.

Das Fort von Schœnenbourg: die unbesiegte Festung der Maginot-Linie

Festung Schoenenbourg – Maginot-Linie im Elsass – Außenansicht des Kampfblocks
Ein Kampfblock des Forts von Schœnenbourg, einer der acht Blöcke dieser Artillerianlage der Maginot-Linie (Quelle: Wikipedia)

Das Fort Schœnenbourg wurde ab 1931 erbaut. Es liegt auf der Grenze zwischen den Gemeinden Hunspach undIngolsheim im Departement Bas-Rhin. Es handelt sich um eine große Artilleriefestung der Maginot-Linie. Sie sollte selbst den heftigsten Angriffen standhalten und die nordöstliche Grenze Frankreichs verteidigen.

Seine acht Kampfblöcke, seine versenkbaren Artillerietürme und sein ausgedehntes unterirdisches Netz zeugen vom militärischen Know-how der Zwischenkriegszeit. Im Jahr 1940 beherbergte die Festung eine Garnison von 610 Mann und 20 Offizieren. Diese Soldaten konnten ihren Posten wochenlang völlig autark halten.

Heute steht die Festung unter Denkmalschutz und zählt zu den meistbesuchten Gedenkstätten im Elsass. Im Jahr 2022 wurde sie zum zweitbeliebtesten Denkmal der Franzosen gewählt, direkt hinter dem Transatlantik-Fährterminal in Cherbourg.

Eine unterirdische Festung: 3 km lange Stollen in 30 Metern Tiefe

Unterirdischer Gang des Forts von Schoenenbourg – Stollen der Maginot-Linie
Einer der unterirdischen Gänge des Forts, in über 30 Metern Tiefe

Wenn man ins Fort Schœnenbourg hinabsteigt, taucht man in eine völlig andere Welt ein. 30 Meter unter der Erde verbindet ein fast 3 Kilometer langes Stollen-Netz die verschiedenen Kampfblöcke miteinander. Es reicht sogar bis auf -35 Meter hinab, wo sich die Sanitäranlagen befinden. Allein der Hauptstollen, der die hinteren Eingänge mit den vorderen Blöcken verbindet, ist über 1.500 Meter lang.

Das Bauwerk ist völlig autark. Es verfügt über ein eigenes Kraftwerk, Küchen, eine Krankenstation und Unterkünfte für die Truppe. Außerdem werden dort Wasser-, Munitions- und Lebensmittelvorräte gelagert. Ein Belüftungssystem schützte die Garnison sogar vor Gasangriffen. Theoretisch hätten die Soldaten dort monatelang leben können, ohne an die Oberfläche zurückkehren zu müssen.

Die Artillerie des Forts bestand aus 75-mm-Kanonen und 81-mm-Mörsern. Diese Geschütze waren auf die Geschütztürme und Schießkasematten verteilt. Sie deckten einen weiten Bereich rund um das Fort ab und unterstützten die benachbarten Stellungen.

💡 Wusstest du das? Die Temperatur in den Stollen liegt das ganze Jahr über konstant bei etwa 13 °C, egal ob im Sommer oder im Winter. Denk also daran, einen Pullover und festes Schuhwerk mitzunehmen – selbst mitten im Juli!

Juni 1940: Über 3.200 Granateneinschläge, eine unbesiegte Festung

Unterirdischer Artillerieraum des Forts Schoenenbourg mit Haubitzen
Einer der unterirdischen Artillerieräume des Forts, der perfekt erhalten ist

Während der Schlacht um Frankreich vom 14. bis zum 25. Juni 1940 wurde das Fort von Schœnenbourg einem regelrechten Feuerhagel ausgesetzt. Der Beschuss erfolgte nahezu ununterbrochen. Es handelte sich um einen der intensivsten Beschüsse, denen eine französische Festungsanlage jemals ausgesetzt war. Unter dem Kommando von Major Reynier hielt die Garnison dem Beschuss jedoch stand, ohne mit der Wimper zu zucken:

  • 56 Granaten mit einem Kaliber von 420 mm (ein außergewöhnliches Kaliber, das zu den größten gehörte, die im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kamen)
  • 33 Granaten vom Kaliber 280 mm
  • Etwa 3.000 Granaten des Kalibers 150 und 105 mm
  • 160 Fliegerbomben, abgeworfen von den Stukas vom Typ Junkers Ju 87 (einige davon wogen bis zu 1.000 kg)

Insgesamt schlugen in nur elf Tagen mehr als 3.200 Geschosse auf die Festung ein. Und doch fiel sie nie. Sie war eine der am stärksten bombardierten Festungen der gesamten Maginot-Linie. Außerdem war sie eine der wenigen, die bis zum Ende des Konflikts völlig unbesiegt blieben.

Auch die französischen Artilleristen blieben nicht untätig. Zwischen dem 3. September 1939 und dem 25. Juni 1940 feuerten sie 16.474 Granaten auf die feindlichen Stellungen ab. Allein in den zehn Tagen der Belagerung im Juni feuerten sie 13.388 Granaten ab. Eine beeindruckende Feuerrate übrigens für eine belagerte Festung.

Erst am 1. Juli 1940, sechs Tage nach dem Waffenstillstand vom 25. Juni, ergab sich die Garnison. Nicht aufgrund einer Niederlage, sondern auf direkten Befehl des französischen Oberkommandos. Die Soldaten verließen das Fort daraufhin mit hoch erhobenem Kopf, nachdem sie eine Belagerung überstanden hatten, die viele für unhaltbar gehalten hatten.

Die Nachkriegszeit und die Wiederbelebung des Forts von Schönenburg

Das Fort Schœnenbourg wurde 1945 durch deutsche Sabotageakte beschädigt und anschließend dem Verfall preisgegeben. Diese Vernachlässigung dauerte mehrere Jahrzehnte an. Ab den 1980er Jahren erlebte es jedoch eine Wiederbelebung. Ein Team engagierter Freiwilliger, die sich imVerein „Association des Amis de la Ligne Maginot d’Alsace“ zusammengeschlossen hatten, nahm daraufhin umfangreiche Restaurierungsarbeiten in Angriff.

Heute ist diese Anlage übrigens eine der am besten erhaltenen und vollständigsten der Maginot-Linie, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Nahezu alle ursprünglichen Einrichtungen sind noch zu sehen und viele davon sogar noch funktionsfähig: Stromaggregate, Turmmechanismen, Küchen, Belüftungssysteme und Kommandoräume.

Bereiten Sie Ihren Besuch im Fort Schœnenbourg im Jahr 2026 vor

Preise und Öffnungszeiten

Der Eintritt in die Festung kostet im Jahr 2026 wie folgt:

  • Erwachsene: 10 €
  • Kinder von 6 bis 18 Jahren: 5 €
  • Kostenlos für Kinder unter 6 Jahren
  • Gruppen (ab 15 Personen): 10 € pro Person
  • Schüler: 5 € pro Schüler

Was die Öffnungszeiten angeht, so variieren diese je nach Saison:

  • Vom 1. April bis zum 11. November 2026: täglich von 14 bis 18 Uhr (letzter Einlass um 16 Uhr)
  • Im Juli und August: verlängerte Öffnungszeiten von 9:30 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass um 16:00 Uhr)
  • Vom 12. November 2026 bis zum 31. März 2027: nur samstags und sonntags, von 14 bis 18 Uhr (letzter Einlass um 16 Uhr)

Der letzte Einlass erfolgt zwei Stunden vor Schließung. Im Juli, August und an Feiertagsbrücken wird eine Reservierung empfohlen. Da sich die Öffnungszeiten ändern können, sollten Sie diese vor Ihrer Abreise immer auf der offiziellen Website bestätigen.

Dauer und praktische Tipps

  • Dauer der Führung: ca. 2 bis 2,5 Stunden auf einer Strecke von ca. 3 km unter der Erde
  • Warme Kleidung ist unerlässlich (unter der Erde herrschen konstant 13 °C)
  • Bequeme Wanderschuhe
  • Teilweise barrierefreier Zugang für Menschen mit eingeschränkter Mobilität: Bitte wenden Sie sich an den Verein, um die genauen Bedingungen zu erfahren.
  • Selbstständige Besichtigung mit Audioguide oder Führung, je nach Saison
📍 Adresse: Fort de Schœnenbourg, 67250 Hunspach. Etwa 22 km nördlich von Haguenau (25 Min. mit dem Auto) und 60 km von Straßburg (1 Std.) entfernt. Infos und Reservierung: 03 88 80 96 19 — lignemaginot.com. Wenn Sie aus der elsässischen Hauptstadt anreisen, nutzen Sie doch die Gelegenheit, unseren Wochenendführer für Straßburg zu lesen und zwei Ausflüge in einem zu verbinden.

Hunspach: Das beliebteste Dorf der Franzosen, nur einen Katzensprung vom Fort entfernt

Panoramablick auf die Nordvogesen von einem Turm des Forts von Schoenenbourg aus
Blick von einem Turm des Forts auf die Nordvogesen (Quelle: Fremdenverkehrsamt „Alsace Verte“ © Cédric Schell)

Nur einen Katzensprung vom Fort de Schœnenbourg entfernt zählt Hunspach zu den schönsten Dörfern des Elsass. Dieses kleine Juwel im Outre-Forêt, das 2020 zum „Lieblingsdorf der Franzosen“ gewählt wurde, besticht vor allem durch sein architektonisches Erbe. Hier kann man weiße Fachwerkhäuser, Ziergiebel und gewölbte Fenster bewundern. Auch die mit Blumen geschmückten Gassen und die traditionellen Bauernhöfe sind perfekt erhalten.

Nutzen Sie Ihren Besuch in der Festung doch für einen Bummel durch das Dorf und genießen Sie eine Flammkuchen in einer der Winstuben. Sie können auch einen Abstecher in die benachbarten Dörfer Seebach, Ingolsheim oder Wissembourg machen. Um alles über die ganz besondere Architektur und die schönsten Orte zu erfahren, lesen Sie unseren entsprechenden Artikel: Hunspach: das schönste Dorf im Elsass in der Nähe von Haguenau.

Die Maginot-Linie: Weitere Festungsanlagen im Elsass, die es zu entdecken gilt

Die Festung Schœnenbourg ist nicht die einzige Sehenswürdigkeit der Maginot-Linie im Elsass. Die regionalen Tourismusakteure haben übrigens eine „Maginot-Route“ ausgewiesen . Diese Route verbindet mehrere für die Öffentlichkeit zugängliche Festungsanlagen zwischen den Nordvogesen und dem Sundgau. Hier sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Haguenau:

Kasematte Esch (Hatten)

Dieses kleine Museum befindet sich in einer Infanterie-Kasematte am Rande von Hatten. Es beleuchtet insbesondere die Rolle der Anlage während des Feldzugs von 1939–40 und der schrecklichen Schlacht von Hatten-Rittershoffen im Januar 1945. Es ist in der Regel von Mai bis September sonntags geöffnet.

Unterstand am Heidenbuckel – Museum des Unterstands (Hatten)

Dieser 1930 erbaute oberirdische Schutzbunker bot Platz für mehr als 220 Soldaten. Er verfügt über die gesamte notwendige Ausstattung: Küchen, Schlafsäle, Sanitäranlagen, eine Krankenstation, einen Maschinenraum und einen Gasschutz. Das Museum bietet darüber hinaus eine immersive Ausstellung mit Nachstellungen des Soldatenalltags. Planen Sie für den Besuch 2 bis 3 Stunden ein.

Kalkofen (Lembach)

Ein weiteres bedeutendes Artilleriewerk, das weiter westlich liegt, rundet den Rundgang durch Schœnenbourg zudem perfekt ab.

Hochwald-Anlage (Drachenbronn)

Es handelt sich um eines der größten Bauwerke der Maginot-Linie im Elsass. Außerdem ist es teilweise in eine Militäranlage integriert, die auch heute noch in Betrieb ist.

Für eine umfassende 2-tägige Rundreise haben wir folgenden Vorschlag: Tag 1: Schœnenbourg am Vormittag, Mittagessen in Hunspach, anschließend die Kasematte Esch und der Unterstand von Hatten am Nachmittag. Tag 2: Kalkofen und Wanderung in den Nordvogesen.

Übernachtungsmöglichkeiten für einen Besuch der Maginot-Linie: unsere Ferienwohnungen in Haguenau

Haguenau ist der ideale Ausgangspunkt, um die Maginot-Linie im Elsass zu erkunden. Nur 22 km vom Fort Schœnenbourg entfernt, befinden Sie sich hier in idealer Lage zwischen dem Outre-Forêt und Straßburg. Die Stadt ist über die A4 in 30 Minuten zu erreichen. Nexvisit bietet dort mehrere komfortabel ausgestattete Ferienwohnungen an, die sich perfekt für einen erinnerungsreichen Aufenthalt oder einen Familienurlaub eignen. Unsere Preise sind übrigens All-inclusive (Reinigung, Bettwäsche und Handtücher inbegriffen), ohne Plattformprovision. Um alle Unterkunftsmöglichkeiten in der Region zu entdecken, lesen Sie auch unseren umfassenden Leitfaden für eine gelungene Unterkunft im Nordelsass.

La Maison Royale – ein großes Nexvisit-Ferienhaus für 9 Gäste in Haguenau, ideal für einen Besuch der Maginot-Linie

💎 Das Königshaus

Haguenau – 22 Minuten vom Fort de Schœnenbourg entfernt

179 € / Nacht*

👥 9 Reisende 🛏️ 3 Schlafzimmer 📐 100 m² 🍳 Voll ausgestattete Küche

Ein großes Haus für 9 Personen mitten in Haguenau, ideal für Familien oder Gruppen, die einen Erinnerungsurlaub verbringen möchten. Es ist somit der perfekte Ausgangspunkt, um das Fort von Schœnenbourg, die Maginot-Linie und Straßburg zu erkunden, das über die Autobahn in 30 Minuten zu erreichen ist.

✅ Reinigung inbegriffen ✅ Bettwäsche inklusive ✅ Großzügige Kapazität ✅ Ideal für Familien und Gruppen
Entdecken Sie La Maison Royale →

Zwei weitere gut gelegene Standorte in Haguenau

Mit der Familie oder in kleiner Gruppe? Hier sind zwei weitere Nexvisit-Unterkünfte, die sich ideal als Ausgangspunkt für Ausflüge zur Maginot-Linie und in den Outre-Forêt eignen.

„Le Luminosa“ – eine helle Nexvisit-Ferienwohnung für 6 Gäste in Haguenau

Das Luminosa

Haguenau – in der Nähe des Bahnhofs und des Stadtzentrums

174 € pro Nacht*

👥 6 Reisende 🛏️ 3 Schlafzimmer 📐 90 m² 🍳 Voll ausgestattete Küche

Eine geräumige und helle Ferienwohnung für 6 Personen in guter Lage in Haguenau. Sie eignet sich daher perfekt für eine Familie, die von hier aus Ausflüge zur Maginot-Linie, in den Outre-Forêt und in die Dörfer des Nordelsass unternehmen möchte.

✅ Reinigung inbegriffen ✅ Bettwäsche inklusive ✅ 3 Schlafzimmer ✅ Ideal für Familien
Entdecken Sie Le Luminosa →
Das „Pepsii“ – eine gemütliche Nexvisit-Ferienwohnung mit Terrasse für 4 Gäste in Haguenau

Das Pepsii

Haguenau – gemütlich mit Terrasse, ideal für kleine Gruppen

158 € / Nacht*

👥 4 Reisende 🛏️ 1 Schlafzimmer 📐 45 m² ☀️ Terrasse

Eine gemütliche Zweizimmerwohnung mit Terrasse für 4 Personen in Haguenau. Die ideale Unterkunft also für ein Paar oder eine kleine Familie, die die Festungen der Maginot-Linie erkunden möchte, ohne dabei ihr Budget zu sprengen.

✅ Reinigung inbegriffen ✅ Bettwäsche inklusive ✅ Terrasse ✅ Ideal für Paare
Entdecken Sie Le Pepsii →

* Pauschalpreis für 1 Nacht: professionelle Reinigung, Bettwäsche und WLAN inklusive. Bei längeren Aufenthalten gilt ein gestaffelter Preis pro Nacht. Nexvisit verfügt über sechs Standorte in Haguenau und Schweighouse-sur-Moder.

→ Alle unsere Unterkünfte in Haguenau und im Elsass anzeigen

🎯 Fun Zone & Profi-Tipps für Ihren Besuch

🤫 Wenig bekannte Anekdoten

  • Eine „touristische Maginot-Garnison“: Während des Seltsamen Krieges (September 1939 bis Mai 1940) war die Langeweile so groß, dass sich die Soldaten so gut es ging die Zeit vertrieben. So organisierten sie Konzerte, Sportwettkämpfe und sogar Theateraufführungen innerhalb des Forts.
  • Die Stukas konnten nichts ausrichten: Trotz der im Sturzflug abgeworfenen 1.000-kg-Bomben hielt die Panzerung stand. Man muss dazu sagen, dass der mehrere Meter dicke, mit Stahlblechen verstärkte Stahlbeton fast allem standhielt.
  • Der Abzug mit hoch erhobenem Kopf: Am 1. Juli 1940 verließen die französischen Soldaten das Fort in makelloser militärischer Formation, mit der Fahne an der Spitze, unter den Augen der deutschen Offiziere.

💡 Profi-Tipps

  • Buchen Sie in der Hochsaison (Juli–August) online: Die Führungen sind nämlich schnell ausgebucht.
  • Kommen Sie bitte 15 Minuten früher: Es gibt ausreichend Parkplätze; die Vorbereitung (Audioguide oder Einteilung der Gruppe) dauert jedoch etwas länger.
  • Ziehen Sie sich warm an: Beim Abstieg sinkt die Temperatur buchstäblich innerhalb von zwei Minuten von 25 °C auf 13 °C. Ein Pullover ist selbst im Sommer unverzichtbar.
  • Entscheiden Sie sich lieber für eine Führung: Die Führer sind äußerst engagierte Freiwillige, oft Nachkommen von Kriegsveteranen. Ihre Anekdoten sind die paar zusätzlichen Minuten übrigens mehr als wert.
  • Kombinieren Sie den Besuch mit Hunspach: Planen Sie vor oder nach der Führung einen 45-minütigen Spaziergang durch das Dorf ein. Fotomotive garantiert.
  • Essen Sie vorher nicht zu viel: Es gibt nämlich keine Pause während der Führung, und die Treppen, die es hinaufzusteigen gilt, muss man sich erst verdienen.

🍽️ Wo kann man in der Umgebung essen?

  • In Hunspach: Auberge du Cheval Blanc – traditionelle elsässische Küche, blumengeschmückte Terrasse.
  • In Seebach: Restaurant Au Dauphin – Bibeleskäse und Flammkuchen in typischem Ambiente.
  • In Wissembourg (10 Min.): eine historische Stadt, die zu einem kulturellen Abstecher einlädt und zahlreiche Brauereien zu bieten hat.

FAQ: Alles, was Sie vor Ihrem Besuch im Fort Schœnenbourg wissen sollten

Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch des Forts von Schœnenbourg einplanen?

Rechnen Sie mit 2 bis 2,5 Stunden für den kompletten Rundgang, einschließlich der 3 km langen unterirdischen Strecke. Mit Erläuterungen und Fotopausen verbringen manche Besucher sogar 3 Stunden dort. Planen Sie daher einen halben Tag ein, wenn Sie den Besuch mit einem Abstecher ins Dorf Hunspach verbinden möchten.

Wie hoch ist der Eintrittspreis im Jahr 2026?

Der Eintritt kostet 10 € für Erwachsene und 5 € für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt kostenlos. Gruppenpreise (ab 15 Personen) und Schulgruppenpreise sind auf Anfrage beim betreibenden Verein erhältlich.

Ist die Führung für Kinder geeignet?

Ja, ab 6–7 Jahren. Der Rundgang ist zwar sehr fesselnd und spannend, kann aber auf jüngere Kinder etwas einschüchternd wirken (düstere Atmosphäre, steile Treppen, lange Dauer). Jugendliche und Erwachsene sind dagegen in der Regel begeistert.

Wie weit ist die Festung von Haguenau entfernt?

Das Fort Schœnenbourg liegt etwa 22 km nördlich von Haguenau. Die Fahrt dauert mit dem Auto über die D263 und die D264 etwa 25 Minuten. Das ist übrigens einer der Gründe, warum Haguenau nach wie vor der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch der Maginot-Linie im Elsass ist.

Reservierung, Kosten und Anfahrt

Muss man im Voraus reservieren?

In der Nebensaison ist dies nicht zwingend erforderlich, wird jedoch von April bis September dringend empfohlen, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen. Die Teilnehmerzahl bei den Führungen ist nämlich begrenzt.

Wie viel kostet ein Ausflug zur Maginot-Linie ab Haguenau?

Bei Nexvisit sind unsere Ferienwohnungen in Haguenau bereits ab 151 € pro Nacht erhältlich, inklusive Reinigung und Bettwäsche. Für drei Übernachtungen mit vier Personen im „Pepsii“ sollten Sie mit etwa 475 € All-inclusive rechnen. Für sechs Personen im „Luminosa“ sollten Sie für drei Übernachtungen eher mit rund 520 € rechnen. Direktbuchung ohne Provision auf unserer Website.

Gibt es in der Gegend noch andere Maginot-Stätten, die man besuchen kann?

Auf jeden Fall. Entlang der Maginot-Linie gibt es im Elsass tatsächlich mehrere Festungsanlagen, die besichtigt werden können. Unsere wichtigsten Empfehlungen: die Kasematte Esch undder Bunker „Abri du Heidenbuckel“ in Hatten, der Kalkofen in Lembach und der Hochwald in Drachenbronn. Alle sind von Haguenau aus in weniger als 45 Minuten erreichbar.

Ist die Festung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich?

Die Zugänglichkeit ist aufgrund der Treppen und der Tiefe der Stollen eingeschränkt. Ein Teil der oberirdischen Anlagen ist jedoch weiterhin sichtbar. Wenden Sie sich bitte direkt an den Verein „Association des Amis de la Ligne Maginot d’Alsace“, um die Möglichkeiten einer Anpassung zu prüfen.

Buchungsbedingungen von Nexvisit

  • Direkte Online-Buchung auf nexvisit.com, sichere Zahlung über Stripe
  • Sofortige Bestätigung per E-Mail mit genauer Adresse und Zugangscode
  • Anreise ab 16 Uhr, Abreise bis 11 Uhr
  • Flexible Stornierung gemäß unseren Bedingungen (siehe Unterkunftsbeschreibung)
  • Die Kaution wird nach dem Aufenthalt vollständig zurückerstattet, sofern keine Schäden festgestellt werden.
  • Reinigung, Bettwäsche und Handtücher sind in allen unseren Preisen inbegriffen
  • Haustiere: Dies ist von Fall zu Fall zu prüfen; bitte kontaktieren Sie uns vor der Buchung
  • Keine Partys oder lauten Veranstaltungen: Unsere Unterkünfte befinden sich in ruhigen Wohngebieten

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