Was kann man in Obernai unternehmen? Der umfassende Reiseführer 2026
Obernai ist nach Straßburg die zweitmeistbesuchte Stadt im Departement Bas-Rhin. Und ehrlich gesagt versteht man auch warum. Fachwerkhäuser, ein schon von weitem sichtbarer Glockenturm, denkmalgeschützte Stadtmauern, authentische Winstuben: Hier gibt es einfach alles.
Diese kleine Stadt liegt an der Elsässer Weinstraße und ist mit dem TER nur 30 Minuten von Straßburg entfernt. Sie gehört zudem zu den „Plus Beaux Détours de France“. Dazu kommt noch der 15 km entfernte Mont Sainte-Odile – und schon haben Sie das perfekte Programm für ein Wochenende oder einen Kurzurlaub.
Dieser Reiseführer deckt alles ab: die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, die Gastronomie, die großen Veranstaltungen des Jahres und schließlich die besten Unterkünfte in der Umgebung. Folgen Sie dem Reiseführer.
Inhaltsverzeichnis
- Warum sollte man Obernai besuchen?
- 10 Dinge, die man in Obernai unbedingt sehen und unternehmen sollte
- Wussten Sie das schon? 5 Geschichten aus Obernai
- Der Mont Sainte-Odile: ein Ausflug, den man sich nicht entgehen lassen sollte
- Die heidnische Mauer: eine geheimnisvolle Wanderung
- Gastronomie in Obernai
- Veranstaltungen und Höhepunkte des Jahres
- Wo kann man in der Nähe von Obernai übernachten?
- Praktische Informationen
- Häufig gestellte Fragen
Warum sollte man Obernai besuchen?
Obernai vereint alles, was man am Elsass liebt. Die Stadt liegt zudem strategisch günstig an der Weinstraße, zwischen Straßburg im Norden und Colmar im Süden. Sie ist daher ein idealer Ausgangspunkt, um die umliegenden Weinberge zu erkunden.
Das mittelalterliche Erbe der Stadt ist in der Tat außergewöhnlich: Stadtmauern aus dem 13. Jahrhundert, ein imposanter Glockenturm, ein Rathaus im Renaissancestil. Jede Gasse erzählt eine Geschichte. Und im Gegensatz zu manchen übermäßig touristischen Städten bleibt Obernai so das ganze Jahr über lebendig und authentisch.
Ein weiterer Pluspunkt? Der Mont Sainte-Odile, eine spirituelle Hochburg des Elsass, liegt nur 15 km entfernt. An einem Tag lassen sich zudem der Stadtbesuch und dieser legendäre Ausflug problemlos miteinander verbinden.
Um sich auf das Reiseziel vorzubereiten, sind die Website „Visit Alsace“ und die offizielle Website des Fremdenverkehrsamts von Obernai in der Tat zwei hervorragende Informationsquellen.
10 Dinge, die man in Obernai unbedingt sehen und unternehmen sollte
1. Der Marktplatz
Er ist das pulsierende Herz von Obernai. Auf dem Marktplatz versammeln sich zudem die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt in einer Postkartenkulisse.Das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert thront mit seiner Renaissance-Fassade über dem Platz, während die Getreidehalle an die Handelsvergangenheit der Stadt erinnert. In der Mitte wacht der berühmte „Puits aux Six Seaux“(Brunnen der sechs Eimer), ein Meisterwerk der Renaissance aus dem Jahr 1579, über die Terrassen. Im Sommer erstrecken sich die Cafés bis auf den Platz hinaus: der perfekte Ort, um es sich gemütlich zu machen und das elsässische Treiben zu beobachten.
2. Der Glockenturm (Kapellturm)
Man kann ihn unmöglich übersehen: Der Glockenturm von Obernai ragt fast 60 Meter in die Höhe. Im 13. Jahrhundert als Kapellenglockenturm errichtet, wurde er später zum Glockenturm der Stadt und zum Symbol ihrer Selbstständigkeit. In seinem Sockel befand sich einst eine Kapelle, die heute als öffentlich zugänglicher Ausstellungsraum dient. Man kann zwar nicht bis ganz nach oben hinaufsteigen, doch vom Platz aus bietet der massive, von Fachwerk umgebene Turm einen beeindruckenden Anblick. Er ist das unbestrittene Wahrzeichen von Obernai.
3. Die Kirche St. Peter und Paul
Hier befindet sich eine der größten katholischen Kirchen des Elsass. Die Kirche St. Peter und Paul beeindruckt vor allem durch ihre Größe und die Pracht ihrer neugotischen Ausstattung. Verpassen Sie nicht die wunderschöne Merklin-Orgel, auf der im Sommer Konzerte stattfinden, und auch nichtden Grabesaltar, ein weiteres Juwel dieses Ortes. Der Eintritt ist tagsüber frei: Nehmen Sie sich die Zeit, sich hinzusetzen und die Buntglasfenster zu bewundern. Eine willkommene Auszeit inmitten eines Besichtigungstages.
4. Die mittelalterlichen Stadtmauern
Die Stadtmauern von Obernai stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Sie erstrecken sich über eine Länge von etwa 1,5 km und umfassen rund zwanzig Türme und Bastionen, die zu den am besten erhaltenen der Region zählen. Ein Spaziergang entlang der Stadtmauern ist ein leichter und angenehmer Spaziergang, der an jeder Ecke fotogene Ausblicke bietet. Dabei lässt sich auch die strategische Bedeutung der Stadt im Mittelalter nachempfinden.
5. Der historische Überblick
Das Fremdenverkehrsamt hat einen Rundgang eingerichtet, der 21 Sehenswürdigkeiten der Altstadt miteinander verbindet und an jeder Station mit Informationstafeln ausgestattet ist. Für den gesamten Rundgang sollten Sie etwa eine Stunde einplanen. So verpassen Sie garantiert nichts: Der Weg führt von der Stadtmauer zum Marktplatz, vom Glockenturm bis in die verstecktesten Gassen. Dank der guten Beschilderung ist der Rundgang für alle Altersgruppen geeignet.
6. Der Schenkenberg-Weinwanderweg
Lust auf einen Ausblick aus der Höhe? Der Weinwanderweg „Schenkenberg“ ist eine leichte Wanderung von etwa 1,5 Stunden, die sich durch die Weinberge oberhalb von Obernai schlängelt. Entlang der Strecke informieren Schilder unter anderem über die elsässischen Rebsorten. Das eigentliche Highlight ist der Ausblick auf die elsässische Ebene und die Vogesen, der bei Sonnenuntergang besonders beeindruckend ist. Denken Sie also an festes Schuhwerk und Wasser. Der Startpunkt liegt im Stadtzentrum, sodass der Ausflug auch ohne Auto gut erreichbar ist.
7. Das Anwesen von Léonardsau
4 km von Obernai entfernt erstreckt sich die Domaine de Léonardsau über einen 9 Hektar großen Park, der das ganze Jahr über frei zugänglich ist. Ein ruhiger Ort, ideal für einen Familienspaziergang oder ein Picknick, zwischen Waldgebieten, englischen Gärten und romantischen Alleen. Im Frühling stehen Rhododendren und Azaleen in voller Blüte; im Herbst hingegen sorgt das goldene Laub für eine wunderschöne Atmosphäre. Ideal, um nach einem Vormittag voller Besichtigungen etwas durchzuatmen.
8. Weinverkostung
Wir befinden uns auf der Weinstraße: Eine Weinprobe ist daher ein Muss. Der Weinkeller Barabos führt über tausend Weine aus dem Elsass und anderen Regionen – eine wahre Schatzkammer für Weinliebhaber. Für eine noch fundiertere Beratung sollten Sie die Weinkeller der Winzer aus der Region besuchen. Riesling, Gewürztraminer, Pinot Gris: Die elsässischen Rebsorten werden bald keine Geheimnisse mehr für Sie bereithalten. Sehen Sie sich auch unseren umfassenden Reiseführer zur Elsässer Weinstraße an.
9. Das Nationale Denkmal für die Zwangsrekrutierten
Auf den Anhöhen des Mont National würdigt dieses Denkmal die „Malgré-nous“, jene Elsässer und Mosellaner, die während des Zweiten Weltkriegs zwangsweise in die deutsche Armee eingezogen wurden. Es ist in der Tat ein ergreifender Ort der Erinnerung, dessen Aufstieg zudem einen schönen Blick auf die Stadt und die Weinberge bietet. Ein Moment der Besinnung, fernab vom Trubel des Stadtzentrums.
10. Märkte und Veranstaltungen
Der Wochenmarkt findet jeden Donnerstag von 7:30 bis 12:00 Uhr auf dem Parkplatz der Salle des Fêtes und entlang der Stadtmauer statt: regionale Produkte, Käse, Wurstwaren – ein Muss für Feinschmecker. Im Sommer beleben kostenlose Konzerte samstagabends den Place du Marché. Und der Weihnachtsmarkt von Obernai zählt übrigens zu den kulinarischsten im Elsass: Darauf kommen wir weiter unten noch zurück.
🕯️ Wusstet ihr das schon? 5 Geschichten aus Obernai
👶 Die heilige Odilia soll von Geburt an blind gewesen sein. Die aus Obernai stammende Schutzpatronin des Elsass soll am Tag ihrer Taufe ihr Augenlicht wiedererlangt haben. Daher auch ihr Name, „Tochter des Lichts“. Papst Pius XII. erklärte sie 1946 zur Schutzpatronin des Elsass.
🪣 Ein Brunnen mit sechs Eimern. Auf dem Marktplatz steht der 1579 errichtete „Puits aux Six Seaux“ (Brunnen mit sechs Eimern) mit drei Flaschenzügen und sechs Eimern. Er ist einer der schönsten Renaissance-Brunnen im Elsass und eines der beliebtesten Postkartenmotive von Obernai.
🪨 Eine Mauer, deren Erbauer unbekannt ist. Die „Mauer der Heiden“, die den benachbarten Mont Sainte-Odile umgibt, besteht aus etwa 300.000 Steinblöcken. Kelten, Römer, frühe Christen? Über ihren Ursprung wird unter Historikern noch immer diskutiert.
💧 Eine Quelle für die Augen. Am Mont Sainte-Odile gibt es seit Jahrhunderten eine Quelle, der nachgesagt wird, Augenleiden zu heilen – ganz im Sinne der Legende von der von Geburt an blinden Heiligen. Auch heute noch füllen Pilger dort ihre Flaschen damit.
🔔 Glocken, die älter sind als die „Entdeckung“ Amerikas. Der Glockenturm von Obernai beherbergt sechs Glocken, von denen die älteste im Jahr 1429 gegossen wurde, also mehr als sechzig Jahre vor 1492.
Der Mont Sainte-Odile: ein absolutes Muss für einen Ausflug von Obernai aus
Etwa fünfzehn Kilometer von Obernai entfernt liegt der Mont Sainte-Odile, die spirituelle Hochburg des Elsass. Auf einer Höhe von 764 Metern gelegen, zieht dieses Kloster seit Jahrhunderten Besucher an. Die gute Nachricht: Der Eintritt ist tatsächlich völlig kostenlos und die Anlage ist das ganze Jahr über geöffnet. Drei kostenlose Parkplätze erschließen den Gipfel (P1 oben, am bequemsten, P2 und P3 weiter unten). Von Straßburg aus ermöglicht eine saisonale Buslinie zudem die Anfahrt ohne Auto.
Was gibt es am Mont Sainte-Odile zu sehen?
Beginnen Sie mit dem Grab der Heiligen Odilia, der Schutzpatronin des Elsass und seit dem frühen Mittelalter ein Wallfahrtsort. Besichtigen Sie anschließend die Tränenkapelle und die Engelkapelle, zwei im Kloster verborgene Juwelen. Von der Panoramaterrasse aus bietet sich zudem ein herrlicher Blick auf die elsässische Ebene, den Schwarzwald und bei sehr klarem Wetter sogar bis zu den Alpen. Verpassen Sie nicht die Quelle, der nachgesagt wird, Augenleiden zu heilen, und die 15 Gehminuten vom Kloster entfernt liegt. Planen Sie für einen vollständigen Rundgang 1,5 bis 2 Stunden ein. Vor Ort bietet das Selbstbedienungsrestaurant „Salle des Pèlerins“ die Möglichkeit, sich auf einfache Weise zu stärken.
📍 Adresse: Mont Sainte-Odile, 67530 Ottrott
🎟️ Eintritt: kostenlos (Spenden möglich)
🚗 Anfahrt: 15 km von Obernai entfernt, etwa 40 km von Straßburg
🅿️ Parkplätze: 3 kostenlose Parkplätze (P1 auf dem Gipfel, P2 und P3 weiter unten)
🚌 Bus: saisonale Busverbindung ab Straßburg
💡 Tipp: Kommen Sie in der Hochsaison früh am Morgen, um den Andrang auf dem Parkplatz P1 zu vermeiden.
Die heidnische Mauer: eine geheimnisvolle Wanderung
Rund um den Mont Sainte-Odile umgibt eine etwa 11 km lange Steinmauer das Plateau. Es handelt sich um die „Mur Païen“, eines der rätselhaftesten Steinmonumente Europas. Die Mauer besteht aus etwa 300.000 zyklopischen Blöcken, die 1,60 bis 1,80 m breit und teilweise bis zu 3 Meter hoch sind. Ihr Ursprung bleibt ein Rätsel: Wahrscheinlich ist sie das Werk der Kelten, doch unter Historikern ist dies nach wie vor umstritten. Dieser Hauch von Geheimnis trägt übrigens wesentlich zum Reiz der Wanderung bei.
Nordroute: leicht begehbar und familienfreundlich
Der Nordrundweg ist in der Tat der beliebteste: Er ist etwa 5 km lang, dauert 3 Stunden und weist nur geringe Höhenunterschiede auf. Er ist auch für Kinder geeignet und führt an den Ruinen der Burg Dreistein, dem Koeberlé-Tor und dem Hagelschloss vorbei. Unterwegs wird der „Wunderweg“ vor allem die Jüngsten mit seinen im Wald versteckten Tierskulpturen aus Holz begeistern. Das ist genau das Richtige, um müde Beinchen wieder in Schwung zu bringen.
Südseite und markierte Wanderwege
Der südliche Rundweg, der etwas anspruchsvoller ist, führt zur Grotte des Druides, einem weiteren Ort, der von keltischen Legenden umwoben ist und eine wildere Atmosphäre bietet. Insgesamt bietet das Massiv zudem rund 130 km Wanderwege, die von den „Amis du Mont Sainte-Odile“ markiert wurden. Ob erfahrener Wanderer oder einfacher Spaziergänger – hier findet jeder die passende Route. Weitere Ausflugsideen finden Sie in unserem Leitfaden für Familienaktivitäten im Elsass.
Gastronomie in Obernai
Ein Besuch im Elsass ist ohne gutes Essen undenkbar, und in Obernai mangelt es nicht an Gelegenheiten dazu. Die Stadt ist übrigens voller Winstuben, dieser traditionellen Restaurants mit ihrer gemütlichen Atmosphäre. Holzvertäfelungen, karierte Tischdecken, gedämpftes Licht: Man fühlt sich dort sofort wie zu Hause.
Spezialitäten, die man unbedingt probieren sollte
Die Flammekueche ist ein absolutes Muss: dünn, knusprig, belegt mit Sahne, Zwiebeln und Speckwürfeln. Auch das Sauerkrautgericht „Choucroute garnie“ darf nicht fehlen – reichhaltig und wohltuend, vor allem im Winter. Was Süßes angeht, ist der Gugelhupf der Star der elsässischen Nachmittagsjause; jede Bäckerei hat übrigens ihr eigenes Rezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Um alles über diese Gerichte zu erfahren, gibt unser Leitfaden zur elsässischen Gastronomie einen Überblick über die regionale Küche.
Weine und Markt
Obernai liegt im Herzen der Weinstraße. Riesling, Gewürztraminer, Pinot Gris, Muskateller: Die lokalen Rebsorten lassen sich vor allem in den Weinkellern und in den Restaurants der Stadt genießen, in Form von spritzigen und zugleich aromatischen Weißweinen. Wer mehr erfahren möchte, findet auf der Website „Vins d’Alsace“ eine Fülle an Informationen. Und der Donnerstagsmarkt (7:30–12:00 Uhr) entlang der Stadtmauer ist zudem der ideale Ort, um den Einkaufskorb zu füllen: Käse aus dem Münstertal, Honig, Marmeladen, frische Brezeln.
Veranstaltungen und Höhepunkte des Jahres
In Obernai ist das ganze Jahr über etwas los. Hier sind die wichtigsten Termine, die Sie Saison für Saison nicht verpassen sollten.
Der Weihnachtsmarkt in Obernai ist übrigens ein echtes Juwel. Er ist weniger überlaufen als der in Straßburg und setzt vor allem auf Gastronomie und lokales Kunsthandwerk – und das in einer gemütlicheren Atmosphäre. Um in dieser Zeit eine Unterkunft zu finden, schauen Sie sich den offiziellen Kalender der elsässischen Weihnachtsmärkte an.
Welche Saison soll man wählen?
Frühling
Blühende Reben, milde Temperaturen, weniger Menschen.
Herbst
Weinlese, herrliche Farben, die Messe „BiObernai“: die ideale Jahreszeit.
Sommer
Kostenlose Konzerte, belebte Terrassen, lange Abende.
Winter
Weihnachtsmarkt, Glühwein, märchenhafte Atmosphäre.
Wo kann man in der Nähe von Obernai übernachten?
Obernai ist übrigens ein hervorragender Ausgangspunkt, um das Elsass zu erkunden. Da die Stadt sehr beliebt ist, sind die Unterkünfte im Zentrum schnell ausgebucht, vor allem in der Hochsaison und während des Weihnachtsmarkts. Damit Sie die Umgebung in aller Ruhe genießen können, finden Sie hier unsere am besten gelegenen Nexvisit-Unterkünfte, die alle an der Weinstraße liegen und nur wenige Minuten vom Zentrum von Obernai entfernt sind.
Zwei weitere Adressen an der Weinstraße
Lieber zu zweit oder auf der Suche nach einer Unterkunft weiter südlich? Hier sind zwei weitere Adressen in idealer Lage.
* Pauschalpreis für 1 Nacht: professionelle Reinigung, Bettwäsche und WLAN inklusive. Bei längeren Aufenthalten gilt ein gestaffelter Preis pro Nacht.
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Etwa zwanzig voll ausgestattete Unterkünfte im Elsass und im Departement Moselle, die sich rund um Obernai und die Weinstraße verteilen.
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Wie kommt man nach Obernai?
Mit dem Zug: Obernai ist mit dem TER in 30 Minuten von Straßburg aus zu erreichen, und der Bahnhof liegt 200 Meter vom Stadtzentrum entfernt. Das ist die einfachste Anreisemöglichkeit, vor allem wenn man kein Auto hat.
Mit dem Auto: Von Straßburg (35 km) aus nehmen Sie die A35 und fahren an der Ausfahrt Obernai ab; die Fahrt dauert etwa 30 Minuten. Entlang der Stadtmauer gibt es kostenlose Parkplätze. Dies ist die ideale Anreisemöglichkeit, wenn Sie auch den Mont Sainte-Odile besteigen und die Weindörfer erkunden möchten.
🏛️ Fremdenverkehrsamt: Place du Beffroi, 67210 Obernai — 03 88 95 64 13
💡 Unser Tipp: Kombinieren Sie einen Besuch in Obernai mit einem Ausflug zum Mont Sainte-Odile, dem Dorf Barr und einem Abschnitt der Weinstraße. In zwei bis drei Tagen erhalten Sie einen schönen Einblick in diesen Teil des Elsass.
Weitere Ideen aus dieser Gegend finden Sie unter anderem in unserem Reiseführer zu Ferienunterkünften im Bas-Rhin. Lust auf eine Stadt? Dann schauen Sie doch mal in unseren Reiseführer „Was man an einem Wochenende in Straßburg unternehmen kann“ rein. Wenn Sie andere Dörfer entdecken möchten, wird Sie unsere Auswahl der schönsten Dörfer im Elsass inspirieren. Und für den Süden der Region empfehlen wir unseren Reiseführer „Was man in Colmar unternehmen kann“.
Vormittags: Historischer Rundgang (21 Sehenswürdigkeiten, 1 Stunde) + Marktplatz
Mittags: Mittagessen in einer Winstub in der Altstadt
Nachmittags: Mont Sainte-Odile (15 km, Besichtigung 1,5–2 Stunden)
Zum Tagesausklang: Weinwanderweg „Schenkenberg“ (1,5 Stunden) oder Weinprobe im Weinkeller
Abends: Flammkuchen und kostenloses Konzert (im Sommer)
Häufig gestellte Fragen
Was kann man an einem Tag in Obernai unternehmen?
Folgen Sie am Vormittag dem historischen Rundgang (21 Sehenswürdigkeiten, ca. 1 Stunde), der den Marktplatz, den Glockenturm und die Stadtmauer verbindet, und essen Sie anschließend in einer Winstub zu Mittag. Am Nachmittag geht es weiter zum Mont Sainte-Odile (15 km, Besichtigung 1,5–2 Stunden). Wenn es das Wetter zulässt, beenden Sie den Tag auf dem Schenkenberg-Weinwanderweg, um den Sonnenuntergang über den Weinbergen zu genießen.
Kann man auf den Glockenturm hinaufsteigen?
Nein, der Zugang zur Spitze des Glockenturms (Kapellturm) ist nicht möglich. Die ehemalige Kapelle im Erdgeschoss wurde jedoch zu einem öffentlich zugänglichen Ausstellungsraum umgestaltet. Der Turm ist vom Marktplatz aus mit seiner Höhe von fast 60 Metern weiterhin beeindruckend anzusehen.
Ist der Eintritt zum Mont Sainte-Odile kostenpflichtig?
Nein, der Zugang zum Mont Sainte-Odile ist tatsächlich völlig kostenlos, ebenso wie die drei Parkplätze (P1, P2, P3). Es können lediglich Spenden geleistet werden. Die Anlage ist zudem das ganze Jahr über geöffnet, und in einem Selbstbedienungsrestaurant kann man sich vor Ort verpflegen.
Ist Obernai mit dem Zug erreichbar?
Ja, Obernai ist tatsächlich sehr gut mit dem TER von Straßburg aus zu erreichen (30 Minuten Fahrzeit). Der Bahnhof liegt zudem nur 200 Meter vom Stadtzentrum entfernt, was den Ort zu einem idealen Reiseziel für Autofreie macht.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Obernai?
Der Herbst ist unsere Lieblingsjahreszeit: Die Weinlese, die goldenen Farben der Weinberge und die Messe „BiObernai“ machen diese Zeit zu etwas ganz Besonderem. Der Sommer bietet zudem kostenlose Konzerte und lange Abende auf der Terrasse. Im Winter verzaubert der Weihnachtsmarkt die Altstadt. Und schließlich besticht der Frühling durch seine Milde und Ruhe.
Wo kann man in der Nähe von Obernai übernachten?
Nexvisit bietet nämlich mehrere Unterkünfte an der Weinstraße an, nur wenige Minuten von Obernai entfernt. Das „Maison Paisible“ in Zellwiller (10 Min.) bietet Platz für bis zu 6 Personen und verfügt über einen Garten. Für einen Aufenthalt zu zweit bietet „Le Céleste“ in Sélestat (25 Min.) zudem eine einzigartige Kulisse, während „Entre Terre et Vignes“ in Marlenheim am Anfang der Weinstraße liegt. Entdecken Sie alle unsere Unterkünfte im Elsass.
Mit seinem mittelalterlichen Erbe, dem Marktplatz, dem nahegelegenen Mont Sainte-Odile und der Weinstraße vereint Obernai auf wenigen Kilometern das Beste, was das Elsass zu bieten hat. Ein Tag reicht aus, um sich in den Charme der Stadt zu verlieben, ein Wochenende, um sie wirklich zu genießen.
Übernachten Sie in einer unserer Unterkünfte an der Weinstraße, buchen Sie direkt zum besten Preis und überlassen Sie Obernai den Rest. Sie müssen sich dann nur noch für eine Winstub für den Abend entscheiden.
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1. Der Marktplatz
Sie ist das pulsierende Herz von Obernai. Auf dem Marktplatz versammeln sich die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt in einer Kulisse wie aus einem Bilderbuch.Das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert dominiert den Platz mit seiner Renaissance-Fassade. Gleich daneben zeugt die Getreidehalle von der Handelsvergangenheit der Stadt.
Im Zentrum erinnert der Sainte-Odile-Brunnen an die tiefe Verbundenheit zwischen Obernai und seiner Schutzheiligen. Im Sommer füllen Caféterrassen den Platz. Es ist der perfekte Ort, um es sich gemütlich zu machen und das elsässische Treiben zu beobachten.
2. Der Glockenturm (Kapellturm)
Man kann ihn unmöglich übersehen: Der Glockenturm von Obernai ragt 60 Meter in die Höhe. Er wurde im 13. Jahrhundert erbaut und im 16. Jahrhundert zu einem Glockenturm umgebaut. In seinem Sockel befand sich früher eine Kapelle, die heute als öffentlich zugänglicher Ausstellungsraum dient.
Achtung: Der Glockenturm kann nicht bis ganz nach oben bestiegen werden. Doch vom Platz aus bietet sich ein beeindruckender Blick auf diesen massiven Turm, der von Fachwerkhäusern umgeben ist. Er ist das unbestrittene Wahrzeichen von Obernai.
3. Die Kirche St. Peter und Paul
Hier befindet sich eine der größten katholischen Kirchen des Elsass. Die Kirche St. Peter und Paul beeindruckt durch ihre Größe und die Pracht ihrer Innenausstattung. Lassen Sie sich die prächtige Merklin-Orgel nicht entgehen, auf der im Sommer übrigens Konzerte stattfinden.
Der Altar der Grabeskirche ist ein weiterer Schatz, den es zu entdecken gilt. Der Zugang ist tagsüber frei. Nehmen Sie sich die Zeit, sich hinzusetzen und die Buntglasfenster zu bewundern. Das ist ein willkommener Moment der Ruhe inmitten eines Besichtigungstages.
4. Die mittelalterlichen Stadtmauern
Die Stadtmauern von Obernai stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Sie erstrecken sich über 1,5 km und umfassen mehr als 20 Türme und Bastionen. Seit 1898 stehen sie unter Denkmalschutz und zählen zu den am besten erhaltenen der Region.
Ein Spaziergang entlang der Stadtmauern ist ein angenehmer und leichter Spaziergang. Die Türme bieten an jeder Ecke fotogene Ausblicke. Dabei lässt sich auch die strategische Bedeutung der Stadt im Mittelalter nachempfinden.
5. Der historische Überblick
Das Fremdenverkehrsamt hat einen historischen Rundgang eingerichtet, der 21 Sehenswürdigkeiten in der Altstadt miteinander verbindet. An jeder Station befinden sich Informationstafeln. Für den gesamten Rundgang sollten Sie etwa eine Stunde einplanen.
So verpasst man garantiert nichts. Der Rundgang ist gut ausgeschildert und für alle Altersgruppen geeignet. Er führt von den Stadtmauern zum Marktplatz, vom Glockenturm bis in die verstecktesten Gassen.
6. Der Schenkenberg-Weinwanderweg
Lust auf einen Ausblick? Der Schenkenberg-Weinwanderweg ist eine leichte Wanderung von etwa 1:30 Stunden, die sich durch die Weinberge oberhalb von Obernai schlängelt. Entlang der Strecke finden sich Informationstafeln zu den elsässischen Rebsorten.
Das eigentliche Highlight ist der Ausblick auf die elsässische Ebene und die Vogesen. Bei Sonnenuntergang ist es einfach wunderschön. Nehmen Sie festes Schuhwerk und eine Flasche Wasser mit. Der Startpunkt liegt direkt im Stadtzentrum, sodass diese Wanderung auch ohne Auto gut erreichbar ist.
7. Das Anwesen von Léonardsau
Die Domaine de Léonardsau liegt 4 km von Obernai entfernt und ist ein 9 Hektar großer Park, der täglich frei zugänglich ist. Es ist ein ruhiger Ort, ideal für einen Familienspaziergang oder ein Picknick.
Der Park vereint Waldgebiete, Gärten im englischen Stil und romantische Alleen. Im Frühling erstrahlen Rhododendren und Azaleen in leuchtenden Farben. Im Herbst sorgt das goldene Laub für eine besonders poetische Atmosphäre. Ideal, um nach einem Vormittag voller Besichtigungen in der Stadt etwas durchzuatmen.
8. Weinverkostung
Wir befinden uns auf der Weinstraße, da ist eine Weinprobe ein Muss. Die Cave Barabos bietet über 1.300 Weinsorten an, nicht nur aus dem Elsass. Für Weinliebhaber ist dies eine wahre Schatzkammer.
Für eine persönliche Beratung und tiefgehende Einblicke sollten Sie bei „Au Bien Boire“ vorbeischauen. Riesling, Gewürztraminer, Pinot Gris … Die elsässischen Rebsorten werden für Sie keine Geheimnisse mehr bergen. Entdecken Sie außerdem unseren umfassenden Reiseführer zur Elsässer Weinstraße.
9. Das Denkmal für die Zwangsrekrutierten
Auf dem Gipfel des Mont National würdigt das Nationale Denkmal für die Zwangseingezogenen die 272 Opfer aus Obernai, die während des Zweiten Weltkriegs zwangsweise in die deutsche Armee eingezogen wurden. Es ist ein ergreifender Ort des Gedenkens.
Der Aufstieg lohnt sich auch wegen des Panoramablicks auf die Stadt und die Weinberge. Ein Moment der Besinnung und der Schönheit, fernab vom Trubel.
10. Märkte und Veranstaltungen
Der Wochenmarkt findet jeden Donnerstag von 7:30 bis 12:00 Uhr auf dem Parkplatz der Salle des Fêtes und entlang der Stadtmauer statt. Regionale Produkte, Käse, Wurstwaren … Ein echtes Highlight für Feinschmecker.
Im Sommer finden samstagabends auf dem Marktplatz kostenlose Konzerte statt. Und der Weihnachtsmarkt von Obernai ist einer der kulinarischsten im Elsass. Dazu später mehr.
Der Mont Sainte-Odile: ein absolutes Muss für einen Ausflug von Obernai aus
Nur 14 km von Obernai entfernt liegt der Mont Sainte-Odile, die spirituelle Hochburg des Elsass. Das auf 764 Metern Höhe gelegene Kloster zieht seit Jahrhunderten Besucher an. Und die gute Nachricht: Der Eintritt ist völlig kostenlos.
Der Ort ist ganzjährig geöffnet, sodass ein Ausflug zu jeder Jahreszeit möglich ist. Es stehen drei kostenlose Parkplätze zur Verfügung: P1 auf dem Gipfel (am praktischsten), P2 und P3 etwas weiter unten. Von Straßburg aus fährt auch die Buslinie 257 CTS zum Berg.
Was gibt es am Mont Sainte-Odile zu sehen?
Beginnen Sie mit dem Grab der Heiligen Odilia, der Schutzpatronin des Elsass, das seit dem 7. Jahrhundert ein Wallfahrtsort ist. Setzen Sie Ihren Rundgang fort mit der Tränenkapelle und der Engelkapelle, zwei Juwelen der Sakralarchitektur, die sich im Kloster befinden. Die Aussichtsterrasse bietet einen atemberaubenden Blick auf die elsässische Ebene, den Schwarzwald und bei klarem Wetter manchmal sogar bis zu den Alpen.
Verpassen Sie nicht die Wunderquelle, die vom Kloster aus in 15 Minuten zu Fuß erreichbar ist. Der Überlieferung zufolge soll ihr Wasser Augenleiden heilen. Planen Sie für einen vollständigen Rundgang durch die Anlage 1½ bis 2 Stunden ein.
Wer sich vor Ort stärken möchte, kann die Selbstbedienungsrestaurant „Salle des Pèlerins“ im Sommer von 9:30 bis 18:00 Uhr und im Winter von 10:00 bis 18:00 Uhr besuchen. Einfach, aber ausreichend, um neue Kraft zu tanken.
Adresse: Mont Sainte-Odile, 67530 Ottrott
Telefon: 03 88 95 80 53
Eintritt: Kostenlos (Spenden möglich)
Anfahrt: 14 km von Obernai, 45 km von Straßburg, 50 km von Colmar
Parken: 3 kostenlose Parkplätze (P1 am Gipfel, P2 und P3 weiter unten)
Bus: Linie 257 CTS ab Straßburg
Tipp: Kommen Sie in der Hochsaison früh am Morgen, um den Andrang auf dem Parkplatz P1 zu vermeiden.
Website: mont-sainte-odile.com
Die heidnische Mauer: eine geheimnisvolle Wanderung
Rund um den Mont Sainte-Odile umgibt eine 11 km lange Steinmauer das Plateau. Es handelt sich um den „Mur Païen“, das größte Megalithdenkmal Nordeuropas. Beeindruckend, nicht wahr?
Diese Mauer besteht aus etwa 300.000 zyklopischen Blöcken, die zwischen 1,60 und 1,80 m breit und bis zu 3 Meter hoch sind. Ihre Entstehung bleibt ein Rätsel: Vermutlich wurde sie von den Kelten errichtet, doch unter Historikern ist dies nach wie vor umstritten. Diese geheimnisvolle Aura trägt wesentlich zum Reiz der Wanderung bei.
Nordroute: leicht begehbar und familienfreundlich
Der Nordrundweg ist der beliebteste. Er ist 5 km lang und dauert etwa 3 Stunden, wobei es kaum Höhenunterschiede gibt. Der Weg ist auch für Kinder geeignet und führt an den Ruinen der Burg Dreistein, dem Koeberlé-Tor und dem Hagelschloss vorbei.
Unterwegs wird der „Sentier des Merveilles“ die Kleinsten mit seinen im Wald verstreuten Tierskulpturen aus Holz begeistern. Ein wahrhaft spielerischer Parcours, der müde Beinchen wieder in Schwung bringt.
Südseite und markierte Wanderwege
Der südliche Rundweg, der anspruchsvoller ist, führt zur Grotte des Druides, einem weiteren Ort, der von keltischen Legenden und Geschichten umwoben ist. Die Atmosphäre dort ist anders, wilder und geheimnisvoller. Insgesamt bietet das Massiv 130 km Wanderwege, die von den „Amis du Mont Sainte-Odile“ markiert wurden. Diese Wanderwege sind als europäisches Kulturerbe ausgezeichnet.
Ob Sie nun ein erfahrener Wanderer oder einfach nur ein Spaziergänger sind – es gibt für jeden die passende Route. Weitere Ideen für Familienausflüge finden Sie in unserem Leitfaden für Familienaktivitäten im Elsass.
Gastronomie in Obernai
Ein Besuch im Elsass ist ohne gutes Essen undenkbar. Und in Obernai mangelt es nicht an Gelegenheiten dafür. Die Stadt ist voll von Winstuben, diesen traditionellen elsässischen Restaurants mit ihrer gemütlichen und geselligen Atmosphäre. Holzvertäfelungen, karierte Tischdecken, gedämpftes Licht: Man fühlt sich dort sofort wie zu Hause.
Spezialitäten, die man unbedingt probieren sollte
Die Flammkuchen (oder „Flammekueche“ ) ist ein absolutes Muss. Dünn, knusprig, belegt mit Crème fraîche, Zwiebeln und Speckwürfeln. Auch das Sauerkrautgericht darf natürlich nicht fehlen – reichhaltig und wohltuend, besonders im Winter.
Was Süßes angeht, ist der Kugelhopf (Kouglof) der König der elsässischen Nachmittagsimbisse. Diese kranzförmige, mit Mandeln bestreute Brioche passt hervorragend zu einem Kaffee auf der Terrasse. Jede Bäckerei hat ihr eigenes Rezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Fahren Sie nicht ab, ohne einen davon in Ihr Gepäck zu stecken.
Weine und Markt
Obernai liegt im Herzen der Elsässer Weinstraße. Riesling, Gewürztraminer, Pinot Gris, Muskateller … Die lokalen Rebsorten lassen sich in den Weinkellern und Restaurants der Stadt verkosten. Das Terroir von Obernai und seiner Umgebung bringt renommierte Weißweine hervor, die sowohl lebhaft als auch aromatisch sind. Um mehr über die Rebsorten und Weingüter der Region zu erfahren, ist die Website „Vins d’Alsace“ eine wahre Fundgrube an Informationen. Und wenn Sie sich noch eingehender mit dem Thema befassen möchten, ist unser Reiseführer zur Elsässer Weinstraße genau das Richtige für Sie.
Der Wochenmarkt am Donnerstag von 7:30 bis 12:00 Uhr auf dem Parkplatz der Salle des Fêtes und entlang der Stadtmauer ist der ideale Ort, um Ihren Einkaufskorb zu füllen. Käse aus dem Münstertal, Honig, handwerklich hergestellte Konfitüren, frische Brezeln … Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Veranstaltungen und Kalender 2026
Obernai ist eine Stadt, in der das ganze Jahr über etwas los ist. Hier sind die Höhepunkte, die Sie 2026 auf keinen Fall verpassen sollten.
Der Weihnachtsmarkt in Obernai ist ein echter Geheimtipp. Er ist weniger überlaufen als der in Straßburg und setzt auf Gastronomie und lokales Kunsthandwerk. Die Atmosphäre dort ist gemütlicher und herzlicher. Wenn Sie in dieser Zeit eine Unterkunft suchen, schauen Sie sich unsere Auswahl an Unterkünften für die elsässischen Weihnachtsmärkte an.
Welche Saison soll man wählen?
Frühling
Blühende Reben, milde Temperaturen, weniger Besucher
Sommer
Kostenlose Konzerte, belebte Terrassen, lange Abende
Herbst
Weinlese, herrliche Farben, BiObernai, ideale Jahreszeit
Winter
Weihnachtsmarkt, Glühwein, märchenhafte Atmosphäre
Wo kann man in der Nähe von Obernai übernachten?
Obernai ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um das Elsass zu erkunden. Da die Stadt sehr beliebt ist, sind die Unterkünfte im Stadtzentrum schnell ausgebucht, vor allem in der Hochsaison und während des Weihnachtsmarkts. Damit Sie die Stadt und ihre Umgebung in aller Ruhe genießen können, stellen wir Ihnen hier unsere Nexvisit-Unterkünfte mit der besten Lage vor. Alle liegen an der Weinstraße, nur wenige Autominuten vom Zentrum von Obernai entfernt.

Der Ausflug ins Elsass – Barr

Das „Maison Paisible“ — Zellwiller

Le Céleste – Sélestat
Praktische Informationen
Wie kommt man nach Obernai?
Mit dem Zug: Obernai ist mit dem TER in 30 Minuten von Straßburg aus zu erreichen. Der Bahnhof liegt 200 Meter vom Stadtzentrum entfernt. Dies ist die einfachste und bequemste Art der Anreise.
Mit dem Auto: Von Straßburg (35 km) aus nehmen Sie die A35 und fahren an der Ausfahrt Obernai ab. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten. In der Nähe der Stadtmauer stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Dies ist die ideale Anreisemöglichkeit, wenn Sie auch den Mont Sainte-Odile und die umliegenden Weindörfer besuchen möchten.
Gut zu wissen
Tourismusbüro: Place du Beffroi, 67210 Obernai. Telefon: 03 88 95 64 13. E-Mail: info@tourisme-obernai.fr.
Unser Tipp: Kombinieren Sie einen Besuch in Obernai mit einem Ausflug zum Mont Sainte-Odile, einem Besuch in der Stadt Barr und einer Tour entlang der Weinstraße. In zwei bis drei Tagen erhalten Sie einen umfassenden Einblick in diesen Teil des Elsass. Weitere Ideen für Ausflüge in der Umgebung finden Sie in unserem Reiseführer zu Ferienunterkünften im Departement Bas-Rhin.
Wenn Sie auch nach Ideen für Straßburg suchen, schauen Sie sich unseren Reiseführer „Was man an einem Wochenende in Straßburg unternehmen kann“ an. Um weitere Dörfer zu entdecken, wird Sie unsere Auswahl der schönsten Dörfer im Elsass inspirieren. Und für den Süden der Region empfehlen wir unseren Reiseführer „Was man in Colmar unternehmen kann“.
Vormittag: Historischer Rundgang (21 Sehenswürdigkeiten, 1 Stunde) + Marktplatz
Mittag: Mittagessen in einer Winstub in der Altstadt
Nachmittag: Mont Sainte-Odile (14 km, Besichtigung 1,5–2 Stunden)
Zum Tagesausklang: Weinwanderweg „Schenkenberg“ (1,5 Std.) oder Weinprobe im Weinkeller
Abend: Flammkuchen zum Abendessen + kostenloses Konzert (im Sommer)
Häufig gestellte Fragen
Was kann man an einem Tag in Obernai unternehmen?
Folgen Sie am Vormittag dem historischen Rundgang (21 Sehenswürdigkeiten, ca. 1 Stunde), der Sie zum Marktplatz, zum Glockenturm und zu den Stadtmauern führt. Essen Sie in einer Winstub im Stadtzentrum zu Mittag. Am Nachmittag fahren Sie zum Mont Sainte-Odile (14 km, Besichtigung 1,5–2 Stunden). Wenn es das Wetter zulässt, beenden Sie den Ausflug auf dem Weinwanderweg „Schenkenberg“, um den Sonnenuntergang über den Weinbergen zu bewundern.
Kann man auf den Glockenturm hinaufsteigen?
Nein, es ist nicht möglich, auf die Spitze des Glockenturms (Kapellturm) zu steigen. Die ehemalige Kapelle im Erdgeschoss wurde jedoch in einen öffentlich zugänglichen Ausstellungsraum umgewandelt. Der Glockenturm ist vom Marktplatz aus mit seinen 60 Metern Höhe nach wie vor beeindruckend anzusehen.
Ist der Eintritt zum Mont Sainte-Odile kostenpflichtig?
Nein, der Zugang zum Mont Sainte-Odile ist völlig kostenlos, ebenso wie die drei Parkplätze (P1, P2, P3). Es können lediglich Spenden geleistet werden. Die Anlage ist ganzjährig geöffnet. Im Selbstbedienungsrestaurant „Salle des Pèlerins“ kann man sich vor Ort verpflegen.
Ist Obernai mit dem Zug erreichbar?
Ja, Obernai ist von Straßburg aus sehr gut mit dem TER zu erreichen (30 Minuten Fahrzeit). Der Bahnhof von Obernai liegt nur 200 Meter vom Stadtzentrum entfernt. Das ist die bequemste Art, die Stadt ohne Auto zu erkunden.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Obernai?
Der Herbst ist unsere Lieblingsjahreszeit: Die Weinlese, die goldenen Farben der Weinberge und die Messe „BiObernai“ machen diese Zeit zu etwas ganz Besonderem. Der Sommer bietet kostenlose Konzerte und lange Abende auf der Terrasse. Im Winter ist der Weihnachtsmarkt (27. November bis 24. Dezember) ein wahrer Zauber. Der Frühling besticht durch seine Milde und seine Ruhe.
Wo kann man in der Nähe von Obernai übernachten?
Nexvisit bietet mehrere Unterkünfte in der Nähe von Obernai an. „L’Escapade Alsacienne“ in Barr (10 Min.) ist ideal für 4 Personen. „La Maison Paisible“ in Zellwiller (15 Min.) bietet Platz für bis zu 6 Personen und verfügt über einen Garten. Für einen romantischen Aufenthalt bietet „Le Céleste“ in Sélestat (25 Min.) ein einzigartiges Ambiente. Hier finden Sie alle unsere Unterkünfte im Elsass.


